Schweiz: Spitzenpreise für Wohnimmobilien in Gstaad
· Knappes Angebot in Bestlagen führt zu kontinuierlich steigenden Werten
· Rekordpreise bis zu 60.000 CHF (ca. 49.200 Euro) pro Quadratmeter
Hamburg/Gstaad. Der Wohnimmobilienmarkt im Wintersportort Gstaad im Berner Oberland zählt zu den exklusivsten der Welt. Selbst die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise bekam das traditionsreiche Chaletdorf nicht wirklich zu spüren. „Es war zwar insgesamt etwas weniger Bewegung am Markt, denn der Großteil der Eigentümer hochwertiger Zweitwohnsitze ist selbst während turbulenter Zeiten an den Kapitalmärkten nicht gezwungen, seine Immobilie zu veräußern, sondern
möchte seine stabile Wertanlage lieber behalten,“ sagt Antonia Crespí, Büroleiterin von Engel & Völkers in Gstaad. „Der Markt ist gerade in den begehrten Lagen wie Oberbort durch einen ausgeprägten Angebotsengpass gekennzeichnet“, so Crespí weiter.Der allgemeine Trend zu krisensicheren Investments in Sachwerte sowie die strikten
Bauvorschriften und dadurch bedingte limitierte Neubautätigkeit in Gstaad verstärkendiese Tendenz.
Anmerkung der Viersterne-Inneneinrichter Journal Redaktion
Viersterne-Inneneinrichter in Gstaad ist der elegante, traditionell arbeitende Innenarchitekt Edgar Wehrli, der höchstes naturverbundenes, individuelles Interieur mit Innenausbau verwirklicht. Da in der alten Kulturlandschaft Berner Oberland nur Holzhäuser gebaut werden dürfen, hält man sich an eine naturverbundene Inneneinrichtung mit entsprechendem Innenausbau.
Edgar Wehrli hat schon sehr viele Chalets eingerichtet, aber auch drei Fünfsterne-Superior Hotels. Das Gstaad Palace, Hotel Les Trois, Basel und zur Zeit gestaltet er das Grand Hotel Bellevue in Gstaad neu.
Creation d`Ambiance
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CH – 3780 Gstaad
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Eindrücke seiner Arbeit:
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Hinweis: das neue Hotel Alpina, Gstaad ist nach Angaben des Alpina Pressebüros Sabine van Ommen Public und nach internationalem Maßstab ein Fünfsterne Hotel.
Eine höhere Bewertungen als Fünfsterne wird im Hotelbereich nicht vorgenommen.
Premium-Immobilien teilweise nur wenige Tage am Markt
Insellage die Marktsituation verknappt, sind auch in vielen anderen Regionen die besten Lagen fast ausverkauft. „Es gibt kaum etwas im Angebot, und es wird auch kaum noch neu gebaut“, so Enders. Die Ausnahme bilden bisweilen spektakuläre Bauprojekte, so wie sie beispielsweise in Hamburg an der Außenalster und am Hafenrand noch möglich waren. Im Harvestehuder Weg entlang der Außenalster der Hansestadt haben die Preise für die besten Objekte die lange gültige Schallmauer von 12.000 Euro je Quadratmeter nach oben durchbrochen. Ähnlich ist die Entwicklung am Hafenrand, wo einige architektonisch ausgefallene Bauprojekte die letzten Grundstücke mit direktem Blick auf den Hafen und die Elbe füllen und deshalb Ausnahmepreise erzielen.
In den bevorzugten Lagen verzeichnet Engel & Völkers Gstaad bei exklusiven Chalets mit sehr hochwertiger Ausstattung Preise zwischen 15,0 Mio. CHF (ca. 12,3 Mio. Euro) und 40,0 Mio. CHF (ca. 32,8 Mio. Euro). Der starke Nachfrageüberhang führt in den Bestlagen des Chaletdorfes zu neuen Rekordwerten von bis zu 60.000. CHF (ca. 49.200 Euro) pro Quadtratmeter. Die Vermarktungsdauer für Zweitwohnsitze in guten und sehr guten Lagen beträgt laut Crespí zurzeit durchschnittlich sechs bis 12 Monate: „Besonders hochwertige Immobilien in sehr attraktiver Lage finden allerdings vereinzelt schon
innerhalb weniger Tage einen neuen Eigentümer. Vorausgesetzt, die Immobilien werdenzu einem angemessenen Preis angeboten.“
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| Gstaad gilt international als einer der exklusivsten Wintersportorte, sein Wohnimmobilienmarktgehört zu den teuersten der Welt. Ein aktuelles Highlight von in Gstaad ist diesesca. 350 m² Quadratmeter große Chalet in Rougemont zum Preis von 20,0 Mio. CHF (ca. 16,7 Mio. Euro). |
Neben den im für Gstaad typischen Chalet-Stil erbauten Einfamilienhäusern sind insbesondere auch Eigentumswohnungen ab 200 Quadratmetern im unmittelbaren Ortszentrum sehr stark nachgefragt. Die Quadratmeterpreise liegen hier bei Objekten mit sehr hochwertiger Ausstattung zwischen 30.000 CHF (ca. 24.600 Euro) und 45.000 CHF (ca. 36.900 Euro) pro Quadratmeter. Ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau befinden sich die Preise in den angrenzenden Gebieten Wispile, Gruben, Bissen sowie den umliegenden Gemeinden Schönried, Saanen
Unterbort, Saanen und Rougemont. Für Eigentumswohnungen werden dort bis zu 25.000 CHF (ca. 20.500 Euro) pro Quadratmeter Wohnfläche erzielt. Auch authentische Bauernhäuser mit Entwicklungspotential im Umland gehören zu den begehrtesten Immobilien, sind allerdings aufgrund der starken Nachfrage nur sehr selten am Markt.
Internationale Käufer dominieren den Markt
Die Mehrheit der Käufer sucht Immobilien zur Eigennutzung als Zweitwohnsitz und als wertstabilen Sachwert. Die gut entwickelte Infrastruktur in Gstaad ermöglicht die Nutzung oder Vermietung einer Ferienimmobilie während des gesamten Jahres. In den Wintermonaten bietet Gstaad eines der schönsten Skigebiete der Schweiz, im Sommer besticht es durch unzählige Möglichkeiten zum Wandern oder Golfspielen. Darüber hinaus investieren auch institutionelle Anleger und Bauträger in hochwertige Neubauprojekte, wie beispielsweise das hochklassige 7-Sterne Alpina Hotel, das bis Weihnachten 2012 fertig gestellt werden soll und an das auch private Apartments sowie drei Chalets angeschlossen sein werden. Traditionell wird der Markt vor allem von internationalen Käufern dominiert, vorrangig aus Griechenland, Italien, Spanien und Belgien. Eine deutliche Zunahme der Anfragen registrierte Engel & Völkers Gstaad aber auch von Schweizern, Deutschen, Österreichern, Franzosen, Briten und Monegassen. „Viele Kunden kommen ursprünglich auchaus Nicht-EU-Staaten, beispielsweise aus dem Iran, haben ihren Hauptwohnsitz jedoch in Europa. Einige besitzen bereits eine Ferienimmobilie an der Côte d’Azur oder einem anderen südeuropäischen Zweitwohnsitzmarkt und möchten zusätzlich in eine wertstabile Immobilie in einem bevorzugten Skigebiet investieren. Diese Kunden suchen meistens eine richtige ‚Vorzeige-Immobilie’“, verrät Crespí. Kunden aus Russland hingegen würden hauptsächlich Mietobjekte nachfragen.
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| Auch authentische Bauernhäuser mit Entwicklungspotential im Umland gehören zu den begehrtesten Immobilien, sind allerdings aufgrund der starken Nachfrage nur sehr selten am Markt. Dieses renovierte Bauernhaus in Gsteig mit ca. 440 m² Wohnfläche steht für 19,0 Mio. CHF (ca. 15,6 Mio. Euro) zum Verkauf. |
Zentrale Lage ist wichtigstes Kaufkriterium
„Zehn Minuten Anfahrt bis ins Stadtzentrum von Gstaad empfinden viele Käufer bereits als eine große Distanz. Besonders begehrt sind deshalb Wohnimmobilien rund um das legendäre Palace Hotel, die einen einzigartigen Blick auf das Dorf und die Berge bieten“, sagt Crespí. Bei der Ausstattung werden häufig eine Garage und ein Aufzug, ein
Schwimmbad, ein Weinkeller und ein Entertainment Room gewünscht. Besonders anspruchsvolle Kunden mit entsprechender Kapitalausstattung legen darüber hinaus Wert auf eine sehr große Wohnfläche, die Platz für Personalwohnungen und Gästequartiere bietet.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
ENGEL & VÖLKERS AG
Telefon: 040-36 13 11 20
Bettina.Wittgenstein@engelvoelkers.com
Teuerste Wohnstraßen Deutschlands sogar noch teurer
· Teuerste Wohnstraße liegt unverändert auf Sylt
· München und Hamburg dominieren Top-Liste der teuersten Lagen
· Deutliche Preissteigerungen bei Ausnahmeobjekten
Eine ungebrochen starke Nachfrage lässt selbst in den teuersteWohnstraßen Deutschlands die Preise in Einzelfällen noch weiter steigen. „ Es gibt zwar auf den ersten Blick nur wenige Spitzen nach oben, aber die Nachfrage ist so hoch, dass in verschiedenen Märkten neue Hürden bei den Top-Preisen genommen wurden“, sagt Kai Enders, Vorstand für den Wohnimmobilienbereich bei Engel & Völkers. Erneut legen die rund 200 deutschen Wohnimmobilien-Shops von Engel & Völkers ihre Liste der teuersten Wohnstraßen vor.
Wie bereits im letzten Jahr wird die Rangliste der teuersten Straßen von Immobilien in Kampen/Sylt mit direkter Lage am Wattenmeer angeführt. Unverändert reichen die Preise hier von 25.000 bis 35.000 Euro je Quadratmeter. „Hier sind nur ganz wenige Transaktionen zu verzeichnen, doch wenn es einmal zu einem Verkauf kommt, wird diese Größenordnung erreicht“, so Enders weiter.
Ähnlich wie auf Sylt verläuft die Entwicklung in vielen anderen 1A-Lagen. Während auf Sylt die Insellage die Marktsituation verknappt, sind auch in vielen anderen Regionen die besten Lagen fast ausverkauft. „Es gibt kaum etwas im Angebot, und es wird auch kaum noch neu gebaut“, so Enders. Die Ausnahme bilden bisweilen spektakuläre Bauprojekte, so wie sie beispielsweise in Hamburg an der Außenalster und am Hafenrand noch möglich waren. Im Harvestehuder Weg entlang der Außenalster der Hansestadt haben die Preise für die besten Objekte die lange gültige Schallmauer von 12.000 Euro je Quadratmeter nach oben durchbrochen. Ähnlich ist die Entwicklung am Hafenrand, wo einige architektonisch ausgefallene Bauprojekte die letzten Grundstücke mit direktem Blick auf den Hafen und die Elbe füllen und deshalb Ausnahmepreise erzielen.
Dominiert wird die Liste unverändert von Hamburg und München; in beiden Städten hat die hohe Nachfrage insbesondere in den besten Lagen zu einer hohen Preisstabilität mit Tendenz nach oben geführt. Aufsteiger in der Liste sind insbesondere Berlin und Düsseldorf. Generell ziehen auch in der deutschen Hauptstadt die Wohnimmobilienpreise an und sind im Jahresvergleich – zumindest in den besten Lagen – deutlich gestiegen. Erstmals werden Quadratmeterpreise vonüber 8.000 Euro registriert. Als teuerste Straße fiel Am Park unweit des Tiergartens in Berlin-Mitte auf. Dennoch gehört Berlin noch nicht zu den teuersten Großstädten Deutschlands. Auch das Niveau anderer Hauptstädte wie Paris, London, Rom oder Tokio wird bei weitem nicht erreicht.
In Düsseldorf haben sich die Preise in den Toplagen während der letzten beiden Jahre erheblich gesteigert. Sehr gefragt sind die linksrheinisch gelegenen Wohnlagen in Düsseldorf-Oberkassel. Im Kaiser-Wilhelm-Ring oder im Kaiser-Friedrich-Ring werden bis zu 10.000 Euro/m² Wohnfläche gezahlt.
Zu den Aufsteigern zählt auch Konstanz ganz im südwestlichen Ende Deutschlands. Im Alpsteinweg wurden im zurückliegenden Jahr Preise wie an der Hamburger Elbchaussee erzielt, denn auch hier wird der Blick gezahlt – in diesem Fall über den Bodensee. Dass Grundstücke am Wasser zu den begehrtesten Lagen gehören, führt letztlich auch zu Spitzenpreisen an allen bayerischen Seen, angeführt vom Tegernsee und Starnberger See, bei denen unter anderem auch die rasche Erreichbarkeit Münchens die Preise treibt. In Baden-Baden kam es zu einem Tausch zwischen der Kaiser-Wilhelm-Straße und der Lichtentalerallee; beide Straßen liegen im Zentrum nur ein Steinwurf von Theater, Spielcasino und Kurpark entfernt.
Auf weiter stabil hohem Niveau befinden sich auch die Preise in den exklusivsten Straßen von Stuttgart und Köln. Herausragend ist die Rautenstrauchstraße in Köln-Lindenthal, wo unweit des schönen Stadtwalds 7.000 Euro/m² gezahlt wurden, sowie die Robert-Bosch-Straße am Stuttgarter Killesberg. „Bei allen teuren Straßen muss jedoch bedacht werden, dass dort nicht unbedingt jedes Objekt automatisch die registrierten Spitzenpreise erzielt. Neben der Bestlage zählen weiterhin alle wichtigen Merkmale, die eine Objektqualität bestimmen, wie etwa die Ausrichtung auf dem Grundstück, der Zustand, die Grundrisse, die richtige oder falsche Seite einer Straße und vieles mehr“, so Kai Enders weiter.
Nachhaltige Forstwirtschaft
Unser Freund der Baum ist nicht tot; er glänzt im neuen Morgenrot.
Zu diesem Ergebnis muss man nach den Gesprächen mit den bedeu-tendsten Holzanbietern auf der Zulieferermesse der Möbelindustrie, der Interzum in Köln, kommen, denn die nachhaltige Forstwirtschaft setzt sich weltweit immer mehr durch.
In Europa ist man mit der nachhaltigen Forstwirtschaft schon viele hundert Jahre vertraut. Für jeden Waldbesitzer war es klar: Wenn ich einen Baum fälle, dann muss ich auch einen neuen pflanzen, selbst wenn ich von diesem nicht mehr selber, sondern erst meine Nachfahren in vielleicht 200 Jahren profitieren können.
Welch eine Hochachtung vor dem Wald, vor der Natur, die uns immer wieder durch das Leben begleitet. Diese in Europa entwickelte Einstellung zum Wald setzt sich weltweit immer mehr durch und ohne zertifiziertes Holz läuft fast gar nichts mehr in der Bau-, Möbel- und Einrichtungsbranche. Die Ersten, die die europäische, nachhaltige Forstwirtschaft aufgegriffen haben, waren die Nordamerikaner, die diese dann konsequent in ihren riesigen Staatsforsten einführten. Auf einer Abschlusspressekonferenz im Paper und Forest Council in Washington, wo etwa 25 Fachjournalisten aus aller Welt eingeladen waren, haben wir erfahren, dass es vor dem 2. Weltkrieg noch totalen Raubbau in Nordamerika gab. Alles wurde einfach platt gemacht und anschließend sich selber überlassen. Vor 15 Jahren konnten man dann den angereisten Journalisten bereits erklären, dass es in den Staatsforsten nur noch nachhaltige Forstwirtschaft gibt und die Privatforste ebenfalls nur noch nachhaltig arbeiten, da ohne Zertifizierung nichts mehr geht.
Die Amerikaner verfügen auch über den gewaltigsten Schatz an Edel- hölzern, den es in der Welt gibt. Dieser reicht von Kanada bis zum Golf von Mexiko und enthält die wertvollsten Hölzer: Gewaltige Bäume, die man nicht umarmen kann und über dreißig Meter hoch sind; edle Hartwood Hölzer wie Eiche, Buche, Birke, Ahorn, Esche, Kirschbaum (Black Cherry) und Nussbaum.
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| Links: David Venables, Europadirektor des American Hardwood Export Council, Washington stellt hier auf der Pressekonferenz der Interzum-Köln das neue AHEC Marketingkonzept für die nächsten Jahre vor. |
Ein gigantischer Schatz, der wirklich gepflegt wird. In Nordamerika wird nur noch so viel Wald eingeschlagen, wie bereits nachgewachsen ist, wie mir David Venables, Europadirektor von American Hardwood Export Council auf der Interzum-Pressekonferenz erklärte. Man hatte in der Wirtschaftskrise sogar Mühe, das nachwachsende Holz am Markt zu platzieren. Nun hat der Verkauf nach Europa wieder angezogen. Wichtig für AHEC, da die Einnahmen dringend auch für die Pflege der nachhal- tigen Forstwirtschaft des nordamerikanischen Waldes gebraucht werden.
Eine erfreuliche Entwicklung, die sich ebenfalls in Südamerika immer mehr durchsetzt, auch durch die internationale Zertifizierung. Ohne Zertifizierung bekommt man fast kein Holz mehr verkauft, dies erklärte mir der CEO Eckart Schmitt, des wohl größten Holz- und Furnierhersteller in der Welt, der Danzer Group, auf der Interzum. Man betreut 20.000 Hektar Wald nachhaltig in Nordamerika und man hat 3.2 Mio. Hektar nachhaltig bewirtschaftete Forstkonzessionen in Afrika, davon 1.16 Mio. Hektar FSC-zertifiziert. Diese Konzessionen schließen die Betreuung von Mensch und Tier in diesem Forstgebiet mit ein. Alle Forstmaßnahmen werden mit den jeweiligen Gebietsfürsten abgestimmt. Eine erfreuliche Entwicklung, die sich in weiten Teilen der Welt durchzusetzen scheint.
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Eckart Schmitt, CEO der Danzer Group, rechts beim Interview zur weltweiten Entwicklung der nachhaltigen Forstwirtschaft
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Mit Einschränkung auf Ostasien und dem pazifischen Raum, wo bedauerlicherweise noch totaler Raubbau vorherrscht. Ganze Inseln werden über Nacht zerstört. Riesige Urwaldgebiete werden zur Zeit noch in Indonesien und Borneo abgeholzt, auf denen dann anschließend Ölbäume für die Gewinnung von Biosprit angepflnzt werden. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn man bedankt, wie viele Menschen in der Welt noch an Hunger sterben.
In der Hauptsache wird das Holz von dem chinesischen Markt aufgebraucht. Die Chinesen entwickeln einen gigantischen Holzbedarf, weil sie den falschen Ehrgeiz haben, die gesamte Welt mit Möbeln zu versorgen. Immerhin 66% der Möbel in Nordamerika stammen bereits aus Ostasien.
Mit Blick auf die Gesamtsituation der Hölzer in der Welt, kann man dennoch ohne Bedenken bei der naturverbundenen, individuellen Inneneinrichtung auf edle Hölzer setzen. Man hilft sogar - wie in Nordamerika - mit, die Nachhaltigkeit weiter auszubauen.
Unser Freund der Baum ist nicht tot; er glänzt im neuen Morgenrot.